Mittwoch, 17.10.2018 19:25 Uhr

Der Setagayapark in Wien-Döbling. Idylle und Harmonie

Verantwortlicher Autor: Peter Markl Wien Döbling, 25.06.2018, 09:15 Uhr
Presse-Ressort von: planet Bericht 4424x gelesen
die Wasserfälle im Park
die Wasserfälle im Park  Bild: Peter Markl

Wien Döbling [ENA] Geplant wurde der Park vom japanischen Gartengestalter Ken Nakajima. Zwischen Döbling und Setagaya, einem Stadtteil in Tokio, besteht seit einigen Jahren ein Freundschafts- und Kulturabkommen. Daraus entstand die Idee, in Döbling einen Japanischen Garten zu errichten. Er wurde 1992 eröffnet.

Der Park symbolisiert die wichtigsten Elemente der japanischen Landschaft. Er beinhaltet Symbole, die für uns Europäer den Japanischen Garten charakterisieren: Quelle, Wasserfall, Teich, Steine und typische Pflanzen. Es gibt auch ein Tokusabari-Bambustor (dem Shugakuin Palace Garden nachempfunden). Der Besucher wird mit den Worten „Furoman“ begrüßt, welche in einem Stein gemeißelt sind und dies soll symbolisieren, daß man das Paradies betritt. Beim Schlendern durch schattige Wege, über einen Wasserlauf, zum Teehaus und unter uralten Bäumen, zwischen seltenen Tieren und exotischen Pflanzen kommt einem dies schon paradiesisch vor.

Das Lustwandeln durch die Gärten ist unbedingt vonnöten. Durch die interaktive Gestaltung ist es dringend vonnöten, da häufig ein Blick aus einer anderen Perspektive zu einem ganz anderen Eindruck führt. Beliebt sind auch holprige, gewundene und unebene Wege, um den Betrachter immer wieder auf seine eigene Wahrnehmung aufmerksam zu machen. Japanische Gärten sind ja immer auch ein Ausdruck der fernöstlichen Philosophie, eine eigene Kunst für sich.

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