Freitag, 22.03.2019 14:07 Uhr

Junge Filmemacher beim Jugendvideopreis ausgezeichnet

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 04.01.2019, 18:59 Uhr
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Preisträger Jugendvideopreis 2018
Preisträger Jugendvideopreis 2018  Bild: jugend-video-preis.de

Magdeburg [ENA] Zum 24. Mal wurden beim Jugend-Video-Preis von Sachsen-Anhalt junge Filmemacherinnen und Filmemacher ausgezeichnet. In der Kategorie "Newcomer" ging der 1. Preis an den 20-jährigen Auszubildenden Mirco Arndt und an sein Team aus Halle für den 6-minütigen Film "O's Süd Odyssee".

Den 2. Preis erhielt ein Horrorfilm, der bei den Zuschauern besondere Resonanz hervorrief. Diesen Preis erhielten Marvin Alexander Jiminez Mairena und Sebastian Timpe aus Magdeburg. In diesem Film wird eine 20-jährige Studentin Emely dargestellt, die Weihnachten auf ihre Eltern wartet und in einen paranoiden Albtraum gerät. In ihrer Laudatio würdigt die Jury die Umsetzung eines Gerne-Films, der gezielt mit den Mitteln des Horrors arbeitet: Eine aufwendige Sound-Kulisse erhöht die Spannung.

Grelle Bilder durchbrechen die Filmhandlung

Während die Kamera die Protagonistin durch die Wohnung verfolgt, Wandschränke werden zu möglichen Verstecken für das Böse und grelle Bilder durchbrechen die Filmhandlung. Es wird somit der zunehmende Zusammenbruch der Hauptfigur demonstriert. Die heile Welt der Weihnachtszeit wird zum Albtraum. Der Film präsentiert einen durchgehend einheitlichen Stil, in dem Handlung und Form von Anfang bis zum Schluss Hand in Hand gehen.

"Der Puppenspieler" - ein Film von Kindern gestaltet

Der Preis der Kinder-Jury ging an den 10-minütigen Film "Der Puppenspieler". Dieser Film wurde von Kindern der Sekundarschule Goldbeck@Kunstplatte e.V. aus Stendal gestaltet. In dem Film wird eine Gruppe Kinder in eine verlassene Schule gelockt. Dort geraten sie auf gruselige lebende Puppen. Die werden von einem mysteriösen Puppenspieler gelenkt. "Unter medienpädagogischer Leitung von Franziska Bredow und Claudia Trost hatten 12 Kinder bzw. Jugendliche der Klassen 5-8 das Drehbuch selbst entwickelt.

Die Schauspieler sind cool und überzeugend

Sie waren als Schauspieler, Kameraleute, Kostümbildner, Requisitenbauer, Drehort-Scouts und auch am Schnitt aktiv beteiligt", hob die Geschäftsführerin des Offenen Kanals Magdeburg, Bettina Wiengarn, lobend hervor. Mitglieder der Kinder-Jury waren in diesem Jahr 20 Kinder der Comenius-Schule - es ist die Förderschule für Lernbehinderte in Magdeburg. Von den 12 in dieser Kategorie entschieden sich die Kinder für den Gruselfilm, weil "die Story spannend ist, die Schauspieler cool und überzeugend, die Kostüme toll und der Film von der ersten Minute spannend, aber auch lustig ist", beurteilte Bettina Wiengarn.

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