Freitag, 29.05.2020 06:14 Uhr

Wiener Filmproduzentin muß neues Projekt stoppen

Verantwortlicher Autor: Peter Markl Wien, 14.05.2020, 12:21 Uhr
Presse-Ressort von: planet Bericht 17640x gelesen
Produzentin Jolanta Warpechowski vor Location zu DESIRE
Produzentin Jolanta Warpechowski vor Location zu DESIRE   Bild: Wojciech Galczynski

Wien [ENA] Von der Corona Krise betroffen ist auch die in Wien-Wieden beheimatete Filmproduzentin, Regisseurin und Drehbuchautorin Jolanta Warpechowski. Sie kann ihren neues Filmprojekt mit dem Titel DESIRE, einer Bearbeitung des Theaterstücks "Kasimir und Karoline" von Ödön von Horvath, derzeit nicht drehen.

Die Produktion zu DESIRE, angelehnt an "Kasimir und Karoline" aber mit eigenem Kolorit, wird sobald wie möglich anlaufen. Die Locations sind wieder zu einem Drittel in Polen, wobei Warpechowski bereits das vierte Mal mit der bekannten polnischen Schauspielerin Beata Sliwinska zusammenarbeiten wird, die die Rolle der strengen Ehefrau von Kasimir übernimmt. Das in Polen geborene nimmermüde Produktionstalent Warpechowski mit einer definitiven Menschenkenntnis und dem Gespür für sensible Bereiche im wirklichen Leben, studierte Theaterwissenschaft an der Universität Wien und Filmregie in Krakau. Sie verfügt auch über eine umfangreiche Schauspiel- und Regieausbildung. Viele ihrer Arbeitskenntnisse stammen aus dem Improvisationstheater.

Für den Großteil des Filmes dient der Wiener Prater als Drehort. Die Hauptrollen sind hochkarätig besetzt durch den deutsch-österreichischen Kabarettisten Reinhard Nowak (Kasimir), Dagmar Bernhard (Karoline), Hubsi Kramar (Rauch), Thomas Landl (Speer), Luke von Geusau (Merkel Franz), Lisa Hörtnagl (Erna) und Sascha Titel (Schützinger). Auch viele andere SchauspielerInnen und Sängerinnen aus Österreich und Deutschland wirken mit. Es werden auch an die 80 Statisten und die Band Takeshi's Cashew dabei sein. Unterstützt wird Jolanta Warpechowski vom Produzenten Andreas Reisenbauer.

DESIRE wird die zweitgrößte Produktion der in Polen geborenen nimmermüden Produzentin mit einer definitiven Menschenkenntnis und dem Gespür für sensible Bereiche im wirklichen Leben sein. Gleich nach dem eben bei Festivals laufenden Streifen RED YELLOW PINK, der im Dezember seine Premiere in Wien feiern wird. Das von ihr und Andreas Reisenbauer produzierte eher tragische Werk gewann in San Diego den Jurypreis und erntete zahlreiche Vorschusslorbeeren. Man darf sich auf die Kinopremiere freuen. Die Hauptthemen ihrer Filme sind Lebensbereiche, wo es meist nicht viel zu lachen gibt. Eindringlich dramatisch und mit viel Feingefühl, manches Mal auch mit einer kleinen Prise Humor, nimmt sie sich der Probleme im Milieu von Randgruppen an.

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