Freitag, 19.08.2022 13:00 Uhr

Suchtprävention Wegweiser in Berlin

Verantwortlicher Autor: Thomas Träger Berlin, 30.06.2022, 09:19 Uhr
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Suchtmittel
Suchtmittel  Bild: Thomas Träger

Berlin [ENA] Der Begriff Suchtprävention wird für Maßnahmen benützt, welche versuchen, einer allfälligen Sucht vorzubeugen. Suchtprävention ist die Auseinandersetzung mit Sucht, Suchtursachen, sowie den Auswirkungen von riskantem Substanzkonsum und exzessiven Verhaltensweisen. „Handeln, bevor Sucht entsteht“

Selbsthilfegruppen sind Selbstorganisierte Zusammenschlüsse von Menschen, die ein gleiches Problem oder Anliegen haben und gemeinsam etwas dagegen bzw. dafür unternehmen möchten. Typische Probleme sind etwa der Umgang mit chronischen oder seltenen Krankheiten, mit Lebenskrisen oder belastenden sozialen Situationen. Selbsthilfe richtet sich an alle Menschen mit Suchtproblemen, von A wie Alkohol bis Z wie Zocken. Und an deren Angehörige Vielleicht trinken Sie zu viel und kommen nicht vom Alkohol los. Oder Sie können an keinem Spielautomaten vorbeigehen. Es gibt auf jeden Fall eine Angewohnheit in Ihrem Leben, mit der Sie Ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Vielleicht riskieren Sie sogar mehr als das. Und Sie denken darüber nach.

Nach einer zweijährigen, pandemiebedingten Pause kann wir endlich wieder spannenden Attraktionen anbieten können wie. Menschen den größtmöglichen Spass zu ermöglichen. Derartige Einrichtungen sind zum Beispiel Freizeitbäder, Kletterparcours, Abenteuerspielplätze, Trampolinvermieter, Freizeitparks mit Fahrgeschäften etc. Freizeitgestaltung ist wichtig. Sie machen Spaß und helfen, soziale Kontakte zu knüpfen. Außerdem fördern sie die Entwicklung: Musikunterricht wirkt sich zum Beispiel positiv auf die emotionalen und kognitiven Fähigkeiten aus, Sport schult die Motorik und ist gesund. Wir informieren auch regelmäßig in Fachkliniken in Krankenhäusern über die Angebote der Suchtselbsthilfe.

Tatsächlich gibt es hierzu­lande ähnlich viele Arzneimittelabhängige wie Alkoholabhängige – mit dem feinen Unterschied, dass Erstere deutlich seltener in Suchtberatungsstellen Hilfe suchen. Dies tun nur etwa 5 Prozent im Vergleich zu den alkoholabhängigen Menschen. Das hat mehrere Gründe. Zum einen ist die Sucht nach Medikamenten eine eher »stille Sucht«: Im Vergleich zu Alkoholikern hat man beispielsweise keine Fahne und bleibt ansonsten, sofern die Medikamente einigermaßen richtig dosiert sind, auch eher unauffällig. Das heißt, die Sucht fällt im Umfeld zunächst weniger auf und der Druck von außen, sich Hilfe zu holen, ist geringer. Zudem sind Medikamente gesellschaftlich eher akzeptiert als Alkohol oder illegale Drogen.

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