Dienstag, 11.08.2020 09:19 Uhr

Die Prüfung der Sachkunde

Verantwortlicher Autor: Prof. Dr. Sandra Schlegel/Prof. Jo Schlegel Neuburg, 02.08.2020, 13:15 Uhr
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Prüfung  Bild: F1Digitals auf Pixabay.com

Neuburg [ENA] Der Sachkundenachweis ist bereits seit über 10 Jahren eine Notwendigkeit, den ein Versicherungsvermittler oder -berater für seine Tätigkeits-Erlaubnis benötigt. Vor allem Quereinsteiger überlegen sich es deswegen oft ein zweites Mal, ob sie einen Wechsel in die Versicherungsbranche wagen sollen.

Die Ansprüche der Gesetzgebung sind hoch. Der Sachkundenachweis wird i. d. R. in Form einer Prüfung vor der zuständigen IHK abgelegt - und diese sowohl schriftlich als auch praktisch. Der praktische Teil umfasst ein Rollenspiel, bei dem ein Kundengespräch nach Fallvorgabe simuliert wird - die Aufregung hierbei ist hauptsächlich bei den jüngeren Prüflingen im Allgemeinen recht hoch, wie eine Umfrage ergab. Ältere Personen, oder die sog. "Alten Hasen" scheuen sich gemäß der Umfrage mehr vor dem schriftlichen Prüfungsteil.

Auch wenn sie durch vorherige, langjährige Tätigkeit als Versicherungsvermittler über Fachkenntnisse und Fertigkeiten verfügen, so sind die Fragen, die beantwortet werden müssen, oftmals schwierig und kompliziert formuliert. Und "Lernen" verlernt man über die Jahre hinweg... Laut DIHK besteht ein Viertel der Prüfungsteilnehmer die Prüfung nicht. Doch das Angebot an Vorbereitungskursen ist hoch; diese werden von Institutionen der Versicherungswirtschaft und auch von den Industrie- und Handelskammern selbst angeboten. Wer den Schritt in die Versicherungsbranche machen möchte, sollte sich also nicht durch Prüfungsängste davon abhalten lassen, denn durch gute Vorbereitung lässt sich dies problemlos meistern!

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